Scanner treiben Flugkosten in die Höhe

Die laufende Debatte über die Einführung der Nacktscanner auf Flughäfen dreht sich nicht nur um den Aspekt der Privatsphäre. Die kolportierten Kosten von 150.000 Euro pro Gerät sind ebenfalls ein Thema, zumal sie nur ein kleiner Teil jener Summe sind, die auf die Flughafenbetreiber und damit auf die Passagiere zukommt.
Der Käufer muss auch Wartungsverträge mit den Herstellern abschließen und Schulungen für das Personal organisieren.
Die Finanzierung der Sicherheitsmaßnahmen auf Flughäfen wird in den EU-Staaten ganz unterschiedlich angegangen. Während in Großbritannien zumindest Teile des dafür nötigen Apparats staatlich finanziert werden, werden in anderen Ländern diese Gebühren direkt und vollständig an den Fluggast weitergegeben.

So auch in Österreich, wo dieses "User-based Principle" praktiziert wird. Im Falle der Nacktscanner würde das bedeuten, dass jeder Flugreisende an den Kosten beteiligt ist, was letztlich nichts anderes als eine Preiserhöhung für Flüge bedeutet. Eine weitere Kostenwelle aber steht unmittelbar bevor, denn die Einführung der Flüssigkeitscanner ist bereits beschlossene Sache.


`


www.aua.com

airberlin.com - Your Airline.